Montag, 29. August 2016

Schatz-Liste für werdende und frischgebackene Eltern

Ein Tipp für alle werdenden und jungen Eltern, die Infos rund um selbstbestimmte und natürliche Schwangerschaft, Geburt und wertschätzende und bedürfnisorientierte Erziehung suchen:
In der "Schatz-Liste" auf meiner Seite "Neue Wege" sammle ich wertvolle Bücher und Internetquellen zu diesen Themen. Schaut gern mal rein, teilt den Link und meldet euch, wenn ihr Ergänzungen habt:
http://neuewege.me/schatz-liste.html

Freitag, 29. Juli 2016

Geheimtipps für Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit - Workshop für Schwangere, ihre Partner und weitere Interessierte

Am 17.9.2016 biete ich in der Evangelischen Familienbildungsstätte Osnabrück einen Workshop für Schwangere, ihre Partner und weitere Interessierte an. Dabei werden wichtige Informationen und Tipps vermittelt (z.B. zu Sinn und Unsinn von medizinischen Interventionen, sanften Schmerzbewältigungstechniken wie Achtsamkeitsübungen, Ernährungsaspekten), die werdende Eltern stärken sollen, damit sie die Schwangerschaft und Geburt selbstbestimmt gestalten können.

Gerade in Zeiten immer schlechterer Personalausstattung in den Kliniken und immer weniger Hebammen, die Beleg- oder Hausgeburen begleiten, ist es wichtig, dass werdende Eltern gut informiert und selbstbewusst in die Geburt gehen.
Anmeldung und Infos unter  http://www.ev-fabi-os.de/index.php?id=88&kathaupt=11&knr=16H-300004

Sonntag, 12. Juni 2016

Kindergehirne ticken anders ... eine alternative Strategie zu Strafen

Im letzten Artikel habe ich begründet, weshalb Strafen in der Erziehung mehr schaden als nützen. Die logische Frage, die sich nach dieser Erkenntnis stellt: Was ist die Alternative?
Daniel J. Siegel und Tina P. Bryson stellen in ihrem Werk „Achtsame Kommunikation mit Kindern“ interessante Strategien vor.
Die Theorie: Die beiden AutorInnen berufen sich auf die moderne Gehirnforschung, welche den Einfluss der Gehirnentwicklung auf das Verhalten erforscht. Sie erklären beispielsweise, dass die untere Gehirn für Emotionen, Aggressionen und eher instinktives Verhalten zuständig ist, während die obere Gehirnhälfte planvolles, moralisches, „vernünftiges“ Verhalten steuert.
Während das untere Gehirn bereits bei der Geburt weit entwickelt ist, ist das obere Gehirn erst mit ca. 20 Jahren vollständig ausgeprägt.
Das bedeutet: Planvolles, überlegtes und moralisches Handeln ist für Kinder und Jugendliche deutlich schwieriger als für uns. Die Gehirnhälfte, die dafür zuständig ist, ist einfach noch längst nicht voll funktionstüchtig.
Dies erklärt zum Beispiel Trotzanfälle, kindlichen Egoismus, „unvernünftiges“ Verhalten im Teenageralter usw. Das bedeutet nicht, dass wir unangemessenes Verhalten einfach hinnehmen. Aber es hilft uns, zu verstehen, warum es Kindern oft so schwer fällt, sich „zu benehmen“.

Unsere Aufgabe als Erwachsene ist es daher nicht, unangemessenes Verhalten zu „bestrafen“. Worum genau geht es bei Disziplin?
Die eigentliche Bedeutung des Wortes ist „Lehre“ - wir wollen unsere Kinder also etwas über das Leben, über richtiges und zielführendes Verhalten lehren. Dies passt auch zu Siegels und Brysons Ansatz: Wir wollen unsere Kinder lehren, mehr und mehr das untere mit dem oberen Gehirn zu verbinden und nicht rein instinktiv und gefühlsgesteuert zu handeln.
Dabei müssen wir uns bewusst machen, dass stetige Rückschläge völlig normal sind – einfach, weil das untere Gehirn noch dominanter ist und angemesessenem Verhalten immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht.
Behalten wir stets im Hinterkopf, was unser Ziel ist: Unseren Kindern etwas beibringen und sie darin fördern, ihr oberes Gehirn zu aktivieren. Strafen führen dabei, wie mein letzter Artikel gezeigt hat, selten zum Ziel.

Wie können wir nun das obere Gehirn unserer Kinder in seiner Entwicklung fördern? Zwei Schritte, die die AutorInnen nennen, möchte hier kurz aufführen:

  1. Begegnen und verbinden: Bevor wir unser Kind lehren (z.B. erklären, warum wir sein Verhalten nicht okay finden), verbinden wir uns emotional mit ihm. Nur wenn eine Verbindung steht, ist es aufnahmefähig für unsere Botschaft. Wir appellieren also nicht direkt an das obere Gehirn, sprich, an die Vernunft, z.B. „Reiß dich doch mal zusammen! Überlege dir, welche Folgen das haben wird!“, sondern gehen zuerst auf die emotionale Ebene, weil dort, im unteren Gehirn, gerade der „Sturm tobt“. Das kann z.B. durch eine Umarmung, eine freundliche Berührung und/oder ruhiges, einfühlsames Sprechen erfolgen. Wir können fragen, was genau gerade los ist, um zu signalisieren: „Ich nehme deine Gefühle ernst!“ Manchmal hilft es auch, selbst die Emotionen des Kindes in Worte zu fassen, z.B.: „Du bist gerade ziemlich wütend auf deine Schwester, hm?“ Wenn Kindern in ihrer Wut sich selbst oder andere in Gefahr bringen bzw. verletzen, müssen wir sie natürlich erstmal daran hindern bzw. aus der Situation herausbringen.
  2. Umleiten: Erst, wenn das Kind nicht mehr so aufgewühlt ist, ist es sinnvoll, sich an das obere Gehirn zu wenden – also zu kritisieren, begründen, ermahnen, usw. Das Kind hat sich nun ein wenig beruhigt und fühlt sich durch unser Verständnis angenommen – eine notwendige Basis, um offen für unsere Botschaft zu sein. Dann können wir an seine Vernunft appellieren, erklären, warum sein Verhalten falsch ist oder, warum wir etwas verbieten. Hier sind auch klare Worte gefragt und Ich-Botschaften sowie Kompromissvorschläge hilfreich (z.B.: „Ich bin müde und kann deswegen nicht noch mit dir schwimmen. Weißt du, meine Arbeit war heute sehr anstrengend. Aber wir wäre es mit einer Runde Kartenspiel und dann gehen wir morgen schwimmen?“)
Die AutorInnen nennen noch viele weitere nützliche Strategien, die den Rahmen hier sprengen würden.
Manch einem mag dieses Erziehungsverhalten zu „weich“ vorkommen. Andererseits zeigt mir der Blick auf die Kinder von Eltern, die Strafen einsetzen, dass diese sich in der Regel auch nicht besser „benehmen“.  Das Modell von Siegel und Bryson liefert, wie ich finde, eine nachvollziehbare wissenschaftliche Begründung dafür, warum unsere Kinder trotz unserer Bemühungen so oft „nicht hören“ oder ausflippen – und liefert zusätzlich wertvolle Hinweise, wir wir damit umgehen können und unseren Kindern helfen können, mit Frust und Grenzen immer besser umzugehen.

Sonntag, 29. Mai 2016

Strafe muss (nicht) sein!? Warum Strafen in der Erziehung sinnlos und schädlich sind.

Kinder sind wunderbar - und können uns doch immer wieder zur Weißglut bringen. Vor allem, wenn sie schon wieder wegen (aus unserer Sicht) Nichts und wieder Nichts ausrasten oder die Erzieherin mich schon wieder zur Seite nimmt, weil mein Kind nicht gehört hat oder ein anderes Kind gehauen hat,  und so weiter und so fort - ich denke, ihr wisst, wovon ich rede ...

Die Alltags-Pädagogik sagt: "Strafe muss sein!" Oder eben Konsequenzen, aber die sind oft auch nur Strafen. Klar, manchmal ergeben sich wirklich natürlich Konsequenzen, aber oft genug ist das nicht der Fall.
Strafen und die meisten Konsequenzen haben jedoch erheblich Nachteile. Einer davon: Sie wirken oft nicht. Jesper Juul nennt dazu ein treffendes Praxisbeispiel:

"Es gab da mal eine Szene mit einem Zweijährigen, der eine kleine Schwester bekommen hatte und ihr gegenüber aggressiv wurde. Nach zweimal Time-out ging dieser Junge zu seiner Schwester, machte genau, was er nicht durfte, und ging dann von allein ins Badezimmer – zum Time-out. Der hatte gelernt, wenn er sein Time-out nimmt, kann er’s ja machen" (http://www.zeit.de/2010/09/Jesper-Juul/seite-4).

Alfie Kohn nennt in seinem Buch "Liebe und Eigenständigkeit" weitere negative Aspekte von Strafen, z.B.:

- Bestrafte Kinder fühlen sich gedemütigt, was Wut und Rachegefühle auslöst. Auch die Beziehung zu den Eltern, die mal liebevoll und freundlich sind und dann absichtlich Leid zufügen, wird belastet.

-  "Die Lektion, die wir im Sinn hatten, als wir die Kinder bestraften („Tu x nicht noch einmal“), lernen Kinder vielleicht und vielleicht auch nicht. Doch ganz gewiss lernen sie, dass die wichtigsten Menschen in ihrem Leben, ihre Vorbilder, Probleme zu lösen versuchen, indem sie Macht anwenden, um den anderen unglücklich zu machen, damit er gezwungen ist zu kapitulieren" (Kohn, http://www.arbor-verlag.de/%E2%80%9Edas-ist-nicht-fair-ihr-seid-so-gemein%E2%80%9C)

- Je älter unsere Kinder werden, desto mehr Freiräume haben sie, sich unseren Strafen zu entziehen, d.h, Strafen verlieren mit der Zeit ihre Macht und Wirkung.

- Strafen bewirken in der Regel nicht, dass ein Kind wirklich einsieht, dass sein Verhalten falsch war. Meist führen sie nur zu Wut und dazu, dass das Kind das bestrafte Verhalten in Zukunft besser verheimlicht. Es hat dann nicht gelernt, dass sein Verhalten falsch war, sondern, dass es sein Verhalten besser vor den Eltern verstecken muss.

 - Strafen schwächen das moralische Verhalten von Kindern: Wir meinen oft, wir müssten strafen, damit Kinder sozialer handeln. Doch das Gegenteil ist der Fall: Je mehr wird strafen (und loben!), desto mehr konzentrieren sich die Kinder auf die Folgen, die ihr Verhalten auf sie selbst hat: Welche Strafe riskiere ich, wenn ich zuschlage? Werden meine Eltern mich loben, wenn ich jetzt meiner Schwester helfe? Sie wägen also zunehmend den eigenen Nutzen bzw. Schaden ab, statt ihre Moral zu entwickeln und zu lernen, sich in andere hineinzuversetzen und Rücksicht auf sie zu nehmen.

In den nächsten Blogs möchte ich darauf eingehen, was mir mit Disziplin eigentlich erreichen wollen und, welche sinnvollen Alternativen zu Strafen es gibt.

Freitag, 15. April 2016

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte und Tageseltern

Gern möchte ich zu meiner Fortbildung am 23.4. zum Thema "Umgang mit belasteten Kindern und Familien" in der ev. Familienbildungsstätte Osnabrück, 9-16:00 Uhr, einladen.
Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte in Kitas, Familienzentren und Schulen sowie Tagesseltern
In Kitas und Schulen begegnen pädagogische Fachkräfte immer wieder Kindern, die aus verschiedenen Gründen besonders belastet sind.
In dieser Fortbildung wird Grundwissen über unterschiedliche Belastungsformen vermittelt - vor allem chronische Erkrankungen,Trauer, Regulationsstörungen der frühen Kindheit, Scheidung und psychisch kranke Eltern.
Auf lebendige Weise werden Handlungskompetenzen für den konkreten Umgang mit den Kindern und Familien dargestellt. Durch Informationen über Hilfsmöglichkeiten, an die weitervermittelt werden kann, sowie Gesprächstechniken wird außerdem der Erwerb von Beratungskompetenzen unterstützt.
Kosten: 49,50.
Anmeldung unter  http://www.ev-fabi-os 0541 505 30-0.de/index.php?id=21&kathaupt=11&knr=16F-240012 bzw.  0541 505 30-0.

Samstag, 13. Februar 2016

Nur ein kleiner Klaps? Gibt es harmlose Gewalt in der Erziehung?

Eine Studie von 2012 hat gezeigt, dass immer noch viele Eltern einen "Klaps" für ein legitimes Erziehungsmittel halten ( http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2012-03/erziehung-eltern-schlaege).
Nach einem Gespräch mit einer Freundin (die ich sehr schätze!) zur Frage, ob ein Klaps auf den Finger zur Erziehung von Kleinkindern okay ist, habe ich mich näher mit dem Thema befasst.
Das deutsche Gesetz schreibt ganz klar das Recht von Kindern auf eine Erziehung ohne jegliche Gewalt vor. Dazu gehört auch ein Klaps. Und das ist richtig so, finde ich, denn:

- Wenn die Eltern einen Klaps geben oder anders körperlich bestrafen, vermitteln sie die Botschaft: Gewalt ist ein legitimes Mittel, um Konflikte zu lösen - Studien belegen, dass Kinder, die mit körperlichen Strafen erzogen wurden, aggressiver sind als Gleichaltrige, die ohne Gewalt erzogen wurden (http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article127537905/Wie-geschlagene-Kinder-aggressiver-werden.html)
- Geschlagen zu werden weckt früher oder später einen Vergeltungswunsch - das Kind erlebt sich als der Schwächere, der gedemütigt wird und wartet auf den Tag, an dem es selbst  der Stärkere sein kann (Machtkampf)
- Jegliches absichtliches Zufügen von Schmerzen bedeutet einen Vertrauensbruch: Eltern sind eigentlich die "Guten", die das Kind vor Negativem beschützen - und plötzlich fügen sie gewollt Schmerzen zu (das gilt auch für einen kaum schmerzenden Klaps, denn die Absicht zählt)


Wer sein Kind mit Gewalt erzieht, lehrt es das Recht das Stärkeren. Dazu ein Zitat von Dr. Alice Miller:
"Die einzige Lehre, die das Kind erhält, ist, dass es richtig ist, einem schwächeren Wesen Leid zuzufügen, wenn es einen ärgert. Es gibt keine harmlosen Ohrfeigen und Klapse, beide Formen der Gewaltanwendung bedeuten eine Demütigung, einen Missbrauch der Macht, und schädigen das gesunde Selbstwertgefühl des Kindes, das wie jeder Mensch das Recht auf das Respektieren seiner Würde hat" http://www.rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/elternsein-wissenswertes/1242-warum-es-keinen-harmlosen-klaps-gibt
Ich möchte damit niemanden verurteilen. Auch ich habe meinen Sohn im Affekt schonmal härter angefasst, als es gut gewesen wäre. Und es kann einfach passieren, dass Eltern emotional so überfordert sind, dass sie Gewalt anwenden - obwohl sie das nie wollten. Das macht sie nicht zu schlechten Eltern. Die Frage ist, wie man solch ein Verhalten bewertet. Wenn so etwas passiert, gilt es, sich bei dem Kind zu entschuldigen und zu erklären, dass das überhaupt nicht in Ordnung war. Das ist etwas ganz anderes, als wenn man solche Erziehungsmittel im Sinne von "Das hast du verdient, so wie du dich benommen hast!" rechtfertigt.
Gewalt ist also nie harmlos, auch nicht in Form eins "kleinen Klapses". Und wir brauchen sie auch nicht, um zu erziehen. Ich empfehle dazu schonmal das Buch "Gewaltfrei, aber nicht machtlos" von Maria Neuberger-Schmidt und hoffe, es demnächst etwas ausführlicher vorstellen zu können. 

Sonntag, 13. Dezember 2015

Das Münchner Modell

Wie versprochen möchte ich hier das Münchner Modell zur Eingewöhnung vorstellen.
Im Vergleich zum Berliner Modell sieht es eine längere Begleitung durch die Eltern vor (Begründung siehe letzter Beitrag).
Frühestens nach 6 Tagen findet ein erster Trennungsversuch statt. Dieser dauert ca. 30 Minuten, damit das Kind die Gelegenheit lernt, seinen Trennungsschmerz zuzulassen und zu verarbeiten. Wenn es sich nicht beruhigen lässt, bleiben die Eltern danach noch für einige weitere Tage dabei, damit das Kind mehr Sicherheit und Vertrauen aufbauen kann. Wenn die Trennung gut funktioniert, werden die Zeiten ohne Eltern gesteigert.
Außerdem wird von Anfang an die gesamte Gruppe bzw. Einrichtung stärker einbezogen als beim Berliner Modell: Die Kinder lernen, gestärkt durch die längere Begleitung der Eltern, von Anfang an alle Abläufe, ErzieherInnen und die anderen Kinder kennen. Sie bleiben auch, wenn möglich, bereits jeweils für den gesamten Vormittag, essen mit usw.
Das Kind wird in einer aktiven Rolle gesehen - es wird nicht eingewöhnt, sondern gewöhnt sich ein.
Außerdem werden die Eltern sehr viel mehr einbezogen als beim Berliner Modell.
Hier einmal die Hauptunterschiede in Stichpunkten:

Kurzinformation Münchner Modell 
- Gesamtdauer ca. 3-4 Wochen (vergleichbar mit Berliner Modell)
- Größere Betonung der gesamten Gruppe schon während Eingewöhnung
- Stärkere Rücksicht auf Bedürfnisse der Eltern - (Vorgespräche, Gespräche während Eingewöhnung, Telefonat an den ersten Tagen ohne Eltern, ggf. Video)
- Längere Begleitung durch Eltern, dafür oft schnellere Steigerung der Zeiten ohne Eltern möglich
- Keine Trennung in den ersten 6 Tagen, danach ja nachdem, wie gut sich das Kind im Spiel bereits von der Muttter löst (einzelne Anzeichen siehe unten)
- Vor erster Trennung: Erste 4-5 Tage Eltern noch stark involviert, danach langsamer Rollenwechsel: Spielen, Wickeln, Füttern, etc. durch Fachkraft
Anzeichen für angemessenen Zeitpunkt für Trennung:
Kind erkundet entspannt und fröhlich die Gegend, ohne ständig nach Elternteil Ausschau zu halten

Kind kommuniziert mit Erzieherin/Tagesmutter/anderen Kindern 
Kind reagiert positiv auf die Fachkraft
Kind wendet sich nicht nur an den Elternteil, wenn es Unterstützung braucht
lässt sich von ihr füttern/wickeln, beteiligt sich aktiv daran (nicht passiv, „eingefroren“)
spielt mit gewisser Ausdauer, kein ständiges, nervöses Wechseln der Aktivität